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Neue Funktion: micardo Preis und Verkäufercheck

Neue Funktion: micardo Preis und Verkäufercheck

In den letzten Monaten haben wir verstärkt an einem neuen Bewertungssystem gearbeitet. Wir wollten auf micardo.com ein klares Bewertungssystem mithilfe von Sternen realisieren, welches dennoch auf eine Vielzahl von Parametern zurückgreift und so eine durchdachte Empfehlung geben kann. Eine Kaufempfehlung, die es sonst nirgendwo gibt.

Im Oktober 2018 haben wir deshalb eine neue Preis-und Verkäufercheck-Funktion eingeführt, die ab sofort Fahrzeuge und Händler bewertet.

Ein Programm kann ein Angebot nur aufgrund vorher festgelegten Parametern einschätzen. So erscheint ein Fahrzeug das in Kilometerleistung, Preis und Alter gute Werte aufweist zunächst als top Angebot, schaut man sich die Bilder aber genau an, sieht man etliche Kratzer, sogar einige Roststellen und verschiedene Fotohintergründe. Dass dort etwas nicht stimmt, merkt oft erst der Mensch.

Auch die Händlerbewertung ist nicht immer einfach zu realisieren. Doch je mehr Eigenschaften in die Bewertung mit einfließen desto genauer wird das Ergebnis. Auf jeder Fahrzeugdetailseite findet ihr also jetzt eine Angebotsbewertung die sich aus Fahrzeugbewertung und Händlerbewertung zusammensetzt. Das Ergebnis an sich ist aber aus einer Vielzahl an Parametern, die wir prüfen, zusammengesetzt.

Wie das im Detail funktioniert, erklären wir in diesem Artikel!

Der micardo Verkäufercheck im Detail

Die Problematik, die wir gesehen haben, liegt auf der Hand. Ein guter Preis, tolle Bilder und eine tolle Beschreibung reicht aus, um den Laien zu täuschen. Ein Besuch des Gutachters entlarvt das Angebot dann als Reinfall.

Dieser Audi A4 sieht auf den ersten Blick aus wie ein Top-Angebot. Kilometerleistung 99 tkm, 190 PS Diesel Motor, Erstzulassung 7 / 2015 und das zum Preis von 20.750 €. Auch die Bilder sehen sehr gut aus. Wir wollten es genau wissen und engagierten den Gutachter unseres Vertrauens, damit er sich den Wagen vor Ort anschaut.

Das Ergebnis ist erschreckend. Der Wagen wurde unfallfrei angeboten, unser Prüfer stellte jedoch fest, dass mehrer Karosserieteile nachlackiert wurden.

Des Weiteren dokumentierte der Prüfer mehrere Lackabplatzungen mit Rostbefall sowie Kratzers sowie undichte Injektoren.

Unser System hat also hier schon richtig erkannt, dass das Angebot durch den Fahrzeugpreis eigentlich sehr gut ist. Aber die schlechte Reputation des Händlers macht aus dem Angebot eine Mogelpackung. Deshalb hat die Gesamtbewertung des Angebots nur 2 Sterne.

Wir erleben immer häufiger solche Situationen. Oft wissen die Händler selbst Nichtmal, was an dem Fahrzeug funktioniert und was nicht. Viele kleine Händler haben keine Hebebühne und können Reparaturen nicht eigenständig durchführen.

Wir wollten ein System entwickeln, das Verkäufer und Fahrzeug möglichst genau bewertet und die Qualität eines Angebots für den User verständlich kommuniziert. – Stefan Fedl, CEO

Andere Plattformen wie z. B. Autouncle, Mobile.de, Autoscout24, PKW.de bewerten nur die Eigenschaften des Fahrzeugs, sehen sich aber den Händler nicht genau an. Um herauszufinden, welche Eigenschaften einen guten Händler ausmachen, haben wir in den letzten Monaten über 150 solcher Fahrzeugüberprüfungen durchgeführt und genug Informationen für die Programmierung einer Händlerbewertung gesammelt. 180 Parameter konnten wir aus unseren Erkenntnissen für das neue Bewertungssystem nutzen.

Für die Bewertung des Fahrzeugs spielen unter anderem diese Parameter eine wichtige Rolle:

  • Kilometerstand
  • Alter
  • Preis
  • Ausstattung
  • Marktwert
  • Scheckheft vorhanden ja/nein

Für die Bewertung der Händler achten wir z. B. auf diese Eigenschaften:

  • Größe des Händlers
  • Rechtsform des Unternehmens
  • Bewertungen auf anderen Portalen im Internet
  • Auswahl an Fahrzeugen
  • Spezialisierung auf ein Fahrzeugtyp

Wir bewerten so nicht nur kleine und unabhängige Händler, sondern auch Marken/Vertragshändler. So hat z. B. ein Vertragshändler bestimmte Vorgaben vom Autohersteller, welche natürlich positiv zur Bewertung beitragen.

Ein paar Tipps zur Angebotsbewertung

Durch die Programmierung der neuen Angebotsbewertung haben wir einiges gelernt. Wir möchten hier für Käufer ein paar Tipps weitergeben.

1. Nicht nur Preis bewerten

Die meisten Käufer schauen nur auf den Preis. Doch bei Autos kann der Zustand so unterschiedlich sein, dass man unbedingt das Gesamtpaket bewerten muss. Nicht immer ist der Kilometerstand ein Indikator für den Verschleiß des Fahrzeugs.

Schlechter Fahrstil, Unfälle, unregelmäßige Wartung und versäumte Pflege, sorgen dafür, dass ein Fahrzeug schneller altert und so an Wert verliert.

2. Ein Gutachter schafft Klarheit

Wer sich nicht sicher ist und wenig Ahnung hat, der sollte einen Gutachter zurate ziehen. Ein KFZ-Gutachten ist das Beste, was man tun kann, um Klarheit zu schaffen, bevor man einen Kaufvertrag unterschreibt.

3. Bewertungen sind oft gefälscht

Ja es ist wirklich so. Bewertungen im Internet sind oft gefälscht. Natürlich versuchen Portalbetreiber dem entgegenzuwirken. Aber durch die Beschränkung, gehen natürlich auch echte aufrichtige Bewertungen verloren.

Händler versuchen immer wieder mit Bewertungen von Freunden und Bekannten die Gesamtbewertung, besser erscheinen zu lassen, als sie eigentlich ist.

Übrigens nicht nur in der Autobranche. Auch auf Amazon und Co. sind viele Bewertungen gekauft.

4. Fotos genau anschauen

Wie man im oberen Beispiel sehen kann, sieht man auf Fotos im Internet nicht alles. Eine Besichtigung vor Ort, ein Blick in den Motorraum und eine Lackprüfgerät schaffen Klarheit.

5. Unfallfrei: Was heißt das genau?

Der Begriff „unfallfrei“ ist nicht genau definiert. Für die einen ist ein Unfall eine Parkdelle, die aus Unachtsamkeit entsteht, für die anderen ist das nur ein Schaden, der nicht weiter beachtet wird.

Es ist besser nach Schäden als nach Unfallfreiheit zu fragen. Speziell kaschierte Dellen und Kratzer lassen sich leicht mit einem Lackprüfgerät entdecken. Eine Investition, die sich lohnt.

Wir hoffen, dass wir in Zukunft durch unser neues Bewertungssystem mehr Transparenz in jedes Angebot bringen können. Nichts ist schlimmer als ein Fahrzeug zu kaufen, nur um dann später zu bemerken, dass es kaum der eigentlichen Beschreibung entspricht.

Finde jetzt deinen Traumwagen auf micardo.com und profitiere von unserer neuen Händler- und Fahrzeugbewertung!

18 Dinge an denen du erkennst, dass du dein Auto liebst

18 Dinge an denen du erkennst, dass du dein Auto liebst

Egal ob alte Schrottmühle, Oldtimer, mittelklasse Gefährt oder High-End-Sportwagen, Autoliebhaber sind ein anderer Schlag Mensch, eine Art für sich.

Sie tun Dinge für Ihr Auto, die kein anderer tun würde, sie sehen nicht nur das Wirtschaftliche, sondern sind emotional mit ihrem Fahrzeug verbunden. Die Kilometer, die man miteinander fährt, schweißen zusammen. Die Probleme, die man miteinander bewältigt, stärken die Bindung.

Auch ich liebe mein Auto und würde es am liebsten nie wieder hergeben. Hier sind 18 Dinge, an denen du erkennst, dass du dein Auto wirklich liebst.

Du suchst immer einen Parkplatz am Rand

Ich beobachte mich selbst immer wieder dabei. Die meisten Leute sind so unachtsam, knallen die Tür auf und schwub hat man den nächsten Kratzer im Lack.

Cheers!, wenn du auch immer einen Parkplatz am Rand suchst.

Jeder Kratzer tut weh

Es ist so weit gekommen, ein neuer Kratzer ist zu sehen. Oft weiß man gar nicht, wo er herkam, aber ganz ehrlich, jeder Kratzer tut doch im Herzen weh, oder?

Dein Auto hat einen Namen

Wenn du deinem Auto einen Namen gibst, dann gehörst du zu vielen anderen Autoliebhabern, die von Ihrem Auto träumen, schwärmen und das Autofahren lieben. Willkommen im Klub!

Du redest mit deinem Auto während der Fahrt

Komm schon. Du schaffst das. Die überholen wir locker.

Wenn deine Autobahnfahrt ähnlich klingt, dann ist eins klar – du und dein Auto seid beste Freunde!

Dein Herz klopft ab 150 km/h

Für viele Autofahrer zählt die Geschwindigkeit. Wenn dein Herz ab 150 km/h zu pochen anfängt, dann weißt du, du hast Benzin im Blut.

Du wäscht dein Auto öfter als andere

Frisch gewaschen, gewachst und poliert – so sieht das Auto am besten aus. Liebst du es auch, wenn dein Auto frisch aus der Waschanlage kommt? Premium-Paket, selbstverständlich.

Beim Verlassen des Parkplatzes schaust du noch mal zurück

“Wenn er zurückschaut, mag er dich.”, hörte ich immer in der Schule, wenn ich an einer Gruppe Mädchen vorbeilief. Aber ich beobachte immer wieder, wie Leute ihr Auto parken, aussteigen, ein paar Meter gehen und anschließend stehen bleiben, um noch einen letzten Blick auf den Liebling zu werfen.

Du hasst es, wenn andere Leute mitfahren

Mitfahrer sind für dich gleich Kratzer, Dreck und Dellen? Keiner liebt dein Auto so wie du und daher gibt auch niemand anderes, der so viel Acht darauf gibt.

Du hasst es, wenn andere Leute an deinem Auto arbeiten

Am liebsten alles selber machen? Geht mir genauso. Die meisten Werkstätten sind ohnehin Halsabschneider oder Nichtskönner.

Ölwechsel, Filterwechsel, kleinere Reparaturen und am liebsten auch die großen Arbeiten. Wenn man doch eine Hebebühne Zuhause hätte. Aber wenn es wirklich brennt, dann muss man zur Werkstatt – was solls?

Dein Auto erhält die Premium-Behandlung

An der Tankstellenkasse liest du das Schild. Waschanlage – Preise: Basic, Premium, Deluxe. Für das Auto nur das Beste. Deluxe Behandlung, bitte!

Du hast eine extra Kofferraum Kiste

Mein erster Gedanke zum blitzeblanken Kofferraum: “Na hoffentlich läuft hier nichts vom Einkauf aus.” Der Gang zum Baumarkt war nicht weit, ich besorgte mir eine extra große Kiste für Einkäufe und andere Dinge.

Wer will schon den schönen Kofferraumteppich verschmutzen?

Du hast zu viel Auto Zubehör

Smartphone Halterung, Car Scent oder Wunderbaum, Poliermaschine, Kraftstoff-Additiv, Öl-Additiv, Cockpit-Reiniger, Lenkradhülle, extra Subwoofer, Kofferraumtasche, Dashcam, Ventilkappen, Schlüsselanhänger, Sonnenschutz, Autoschutzhülle (aka Faltgarage), Werkzeugset, Sitzlückenfüller, Autostaubsauger, Automodell, Schlüsselhülle, Glückswürfel, Anti-Rutsch-Matte, Mikrofaser-Reinigungstücher, 12V Kompressor, Lederpflege …

Muss ich noch weiter aufzählen?

Du denkst an dein Auto, auch wenn du nicht fährst

Eigentlich denkt man nur an sein Auto wenn man fährt oder was kaputt ist. Doch es Menschen die träumen von ihrem Auto bei Tag und Nacht.

Von Reisen aus der Vergangenheit, Reisen die in der Zukunft anstehen. Von Adrenalinmomenten und Glücksgefühlen.

Ja wir sind verliebt in unsere Automobile.

Du hast eine spezielle Autofahrt-Musiksammlung

Es gibt ein paar Songs, zu denen lässt es sich einfach besser Autofahren als zu anderen. Dann wird die Musikanlage aufgedreht und der Bleifuß wird platziert. Gute Fahrt!

Deine Lieblingsfrage ist: Welches Auto fährst du?

Freust du dich auch jedes Mal, wenn dich jemand nach deinem Auto fragt?

Audi R8 S-Tronic, Automatik, V8 Motor, 4.163 cm³, 316 kW (430 PS), Grau Metallic, Volleder braun.

Dein Auto ist sauberer als dein Haus

Was soll man dazu sagen? Das Auto ist einfach Nummer 1 auf der Lieblingsliste. Zuerst wird das Auto geputzt und dann das Haus!

Du hast ein “Mein Auto” Fotoalbum auf Facebook

Was ist ein schönes Auto, wenn man es niemandem zeigen kann? Wenn du ständig Fotos von deinem Auto machst und deine Social Media Accounts damit fütterst, dann weißt du, dass du dein Auto liebst.

Du würdest niemals jemand anderen fahren lassen

Beifahrer im eigenen Auto? Eine Horrorvorstellung vieler Autofahrer.

Gedanken wie:

  • Hoffentlich drück sie nicht zu doll aufs Gaspedal.
  • Du fährst zu weit rechts.
  • Sie legt den Gang immer zu früh ein.
  • Woah! Nicht so nah auffahren!
  • Bitte, bitte, bitte bring uns heil nach Haus!

… sind völlig normal!

Dir fällt bestimmt noch mehr dazu ein, wenn du darüber nachdenkst. Aber das sind so die Ticks, die ich habe. Ich hoffe, du hast dich wieder erkannt! Willkommen im Klub der Autoliebhaber!

Auto-Leasing – Darauf musst du achten!

Auto-Leasing – Darauf musst du achten!

Leasing ist für viele die Möglichkeit ein aktuelles, repräsentatives Auto zu fahren, ohne gleich alle Kosten vorzustrecken. Genau wie bei der Autofinanzierung zahlt man für das Auto-Leasing eine monatliche Rate. Im Gegensatz zur Finanzierung kauft man das Fahrzeug aber nicht, sondern man mietet es nur unter bestimmten Konditionen. Anschließend gibt es zwar die Möglichkeit das Fahrzeug zu kaufen, aber das ist nicht notwendig.

Doch beim Auto-Leasing gibt es viele Fallstricke. Auch wenn die Leasingrate attraktiv aussieht, heißt das nicht gleich, dass man ein gutes Angebot erwischt.

Wir von micardo haben vor Kurzem neue Funktion zur Filterung von Auto-Leasingangeboten eingespielt und auch ich habe vor einigen Wochen einen Leasingvertrag für einen Seat Leon unterschrieben, weil ich ein repräsentatives und wartungsarmes Fahrzeug haben wollte.

Aus aktuellem Anlass schreibe ich daher diesen Artikel, indem es darum gehen soll, was es beim Auto-Leasing zu beachten gibt. Zur Hilfe habe ich mir den Leasing-Experten Walter Rimpl dazu geholt, der mit seiner Firma Checkleasing.at jährlich über 1000 Leasingnehmer berät, Vergleiche durchführt und Leasingverträge vermittelt. Er weiß genau, worauf es beim Leasing ankommt, worauf man achten muss und wie man sparen kann.

Walter Rimpl – Checkleasing.at

Warum Leasing?

Fahrzeuge und besonders Autos sind Gebrauchsgegenstände. Bei guter Behandlung hält jeder Gegenstand länger, aber ein Auto nutzt sich mit der Zeit ab. Ich denke da, sind sich alle einig. Wenn man ein vernünftiges Auto haben möchte, dann steht dem eigentlich Nichts im Wege. Es muss nur die Finanzierung geklärt werden. Hier hat man folgende Möglichkeiten:

  1. Fahrzeug mit Eigenkapital zahlen
  2. Fahrzeug mit Kredit finanzieren
  3. Auto leasen

Das gilt sowohl für Neuwagen als auch für Gebrauchtwagen. Die meisten von uns haben keine 20.000 – 50.000 € für vernünftiges Fahrzeug zur Hand und einen Gebrauchtwagen kaufen nur um sich mit Wartung und Reparatur herumzuärgern ist auch nicht ideal.

Dazu kommt noch das es für Gewerbetreibende Vorteile hat, wenn man ein Auto kauft. Egal ob Leasing oder Finanzierung, das Fahrzeug produziert Kosten, die man steuerlich geltend machen kann.

Für mich als Selbstständiger war klar – ich möchte ein repräsentatives Fahrzeug, das mir wenig Probleme bereitet. Zusätzlich dazu einen Rundum-Service, falls doch was am Fahrzeug zu reparieren ist. Die Leasingrate kann ich von der Steuer absetzen und so meinen Gewinn schmälern. Ein Kauf mit eigenem Kapital reißt ein großes Loch in die Unternehmensbilanz und die Abschreibung ist etwas komplizierter.

Ich und mein Seat.

Ich finde Leasing ideal für finanzbewusste Menschen, die wissen, dass man nicht immer alles sofort besitzen muss, um es zu benutzen.

Das erste Angebot ist nicht immer das Beste

Eines sollte jeder wissen: Der erste Preis ist nicht der Beste. Walter erzählte mir, dass Kunden immer wieder zum erstbesten Angebot greifen, einfach weil die Konditionen passen. Günstig ist nicht immer gleich gut. Ich hatte mir schon vorab ein Fahrzeug ausgesucht und dafür verschiedene Angebote rausgesucht. Letztendlich habe ich mich für ein Angebot von einem Händler in meiner Nähe entschieden.

„Man sollte immer mehrere Angebote einholen und vergleichen. Das erste Angebot ist nicht immer das Beste!“ – Walter Rimpl, Checkleasing

Ein Leasingangebot wird meist beim Händler eingeholt. Entweder direkt vor Ort beim Autohaus, wo der Service natürlich im Durchschnitt sehr gut ist, oder natürlich auch im Internet bei Websites wie micardo.com. Auf unserer Plattform gibt es ab sofort die Möglichkeit ein Leasingangebot zu einzuholen.

Allerdings sei gesagt, dass das Autohaus natürlich auch Geld verdienen möchte und so möglicherweise das Vertrauen des Kunden zu seinen Gunsten nutzt. Lass dich nicht nur von der niedrigen Leasingrate blenden, wichtig sind auch die anderen Aspekte des Vertrags.

Vor der Unterschrift sollte man einen Blick auf Abschlussrate bzw. auf den erwarteten Restwert sowie zusätzliche monatliche oder jährliche Kosten, wie z. B. ein Servicepaket legen. Addiert man alle Kosten zusammen und teilt sie durch die Vertragslaufzeit, ermittelt man schnell die tatsächlichen monatlichen Kosten und man kann für sich selbst prüfen, ob das Angebot ins Budget passt.

Kann ich mir das Fahrzeug leisten?

Wenn man entsprechende Angebote vorliegen hat, dann sollte man auf jeden Fall ein paar Tage darüber nachdenken, ob der Leasingvertrag ins Budget passt und ob man wirklich über die gesamte Laufzeit die Rate aufbringen kann.

„Beim Leasing hat man genau so wie bei anderen Verträgen eine Zahlungsverpflichtung. Raten sind nicht aussetzbar. Zahlt man nicht, geht es in die Mahnrunde. Im schlimmsten Fall muss das Fahrzeug zurückgegeben werden.“ – Walter Rimpl, Checkleasing

Falls der Vertrag abgebrochen wird, muss das Fahrzeug zurück zum Händler und wird weiter vermarktet. Die noch offenen Raten plus der Restwert des Leasingvertrages werden dann mit dem Verkaufserlös des Fahrzeugs verrechnet und man bekommt entsprechend eine Gutschrift, die dann hoffentlich die noch offenen Positionen tilgt. Falls nicht, muss man nachzahlen.

Restwert genau betrachten

Nach Ende der Vertragslaufzeit, im Normalfall 24 – 60 Monate, ist der Restwert fällig oder das Fahrzeug wird zurückgegeben. Geht das Fahrzeug in den eigenen Besitz über, wird der vorher vertraglich festgelegte Restwert fällig. Bei der Rückgabe wird das Fahrzeug geprüft und der Verkehrswert wird ermittelt. Entspricht der Verkehrswert des Fahrzeugs nicht dem kalkulierten Restwert im ursprünglichen Leasingvertrag, muss der Kunde nachzahlen.

Walter erzählte mir, dass viele Händler den Restwert des Fahrzeugs zu hoch ansetzen. Gerade bei Elektroautos sei Vorsicht geboten, denn es gibt noch nicht genug Erfahrungswerte zur Vermarktung von Fahrzeugen aus 2. oder 3. Hand.

Als Kunde haftet man für einen Mindererlös. Der Restwert sollte also realistisch und bezahlbar sein. Also Listenpreis checken, Preise für Gebrauchtwagen vergleichen und stets sorgsam mit dem Fahrzeug umgehen.

Service & Werkstattbindung

Viele Leasingnehmer bedenken nicht die Kosten die neben der Leasingrate anfallen. Versicherungen, Steuer und Wartung sind wiederkehrende Kosten, die in die innerliche Kalkulation mit einfließen sollten.

Speziell in Sachen Wartung verfassen einige Händler Klauseln die dazu führen, dass das Leasingfahrzeug nur in der hauseigenen Werkstatt repariert bzw. gewartet werden darf. Eine Vertragswerkstatt ist meist teurer als eine freie Werkstatt. Bedenke auch das in deiner Kalkulation.

Mir war es besonders wichtig, einen Vertrag abzuschließen, der mir Zeit spart. Daher habe ich mich für ein etwas teureres All-In-One-Paket entschieden, indem auch Wartungs- und Reparaturkosten bei einer Vertragswerkstatt enthalten sind. Wenn ich ein Problem mit dem Fahrzeug habe, bringe ich es zur Vertragswerkstatt, erhalte einen Leihwagen und mein Tagesgeschäft kann weitergehen. Wenn dir der Service das Geld wert ist, dann ist eine Werkstattbindung kein Problem.

Was passiert bei Schäden?

Es ist schön, wenn nichts passiert, aber es ist noch schöner, wenn was passiert und man abgesichert ist. Vollkaskoversicherung gehört zum Pflichtprogramm. Doch man sollte auch die Muse besitzen und selbst kleine Schäden bei der Versicherung anzeigen. Ansonsten bleibt man auf den Kosten sitzen und das ist ärgerlich.

Selbst bei der Rückgabe des Fahrzeugs kann die Versicherung noch weiterhelfen. Falls ein Schaden den Restwert des Fahrzeugs mindert, kann man versuchen, den Fall über die Versicherung zu regeln.

In allen Fällen sei aber gesagt – man haftet selbst für etwaige Schäden. Also besser Vorsicht im täglichen Betrieb und sollte es doch zum Schaden kommen, nicht das Engagement verlieren!

Ein wichtiger Faktor: Laufleistung

Wie viel fährst du im Jahr? Gute Frage oder? Ein wichtiger Bestandteil einer Leasingofferte ist angegebene Laufleistung in Kilometer. Das fängt so bei 10.000 km pro Jahr an und geht bis weit nach oben. Allerdings nur, wenn du planst, das Fahrzeug zurückzugeben. Willst du das Fahrzeug nach der Laufzeit sowieso übernehmen, dann ist die Laufleistung völlig uninteressant.

Ich möchte mein Fahrzeug bei Ende der Vertragslaufzeit zurückgeben und habe daher in meinem Leasingvertrag eine jährliche Laufleistung von 15.000 km mit einer Toleranz von 2.500 km ausgehandelt. Wie komme ich auf diesen Wert? Ich habe für mich die Laufleistung anhand meiner bisherigen Fahrzeuge errechnet. Außerdem habe ich mir die Laufleistung pro Tag runter gerechnet und sollte so also mit 15.000 km pro Jahr gut zurechtkommen. Das sind ca. 40 km am Tag. Da ich das Fahrzeug aber nicht täglich nutze, sollte das ausreichend sein.

Wenn man das Fahrzeug zurückgibt, muss man je nach Vertragsmodel für Mehrkilometer draufzahlen. Die Preise liegen hier zwischen 0,03 und 0,20 € pro Kilometer. Einige Verträge vergüten auch übrig gebliebene Kilometer mit 0,01 bis 0,10 € pro Kilometer. Beim klassischen Finanzierungsleasing kommt ein Nachverrechnen von KM eher nicht vor. Der Kunde muss den Restwert bezahlen, dann ist alles gut. Dabei kann der Kunde auch XY Kilometer gefahren sein. Die Schuld ist mit dem Bezahlen des Restwertes getilgt und der Vertrag ist beendet.

Niemals sofort unterschreiben!

Auch wenn die Leasingrate mit 50 – 500 € monatlich attraktiv aussieht, muss man sich darüber im Klaren sein, dass man ein Fahrzeug kauft das 15.000 – 50.000 € kostet. Selbst ein Rabatt von 20 € ergibt über eine Laufzeit von 48 Monaten insgesamt 960 € Rabatt. Davon kann man schön in den Urlaub fahren oder sich neue Reifen und Felgen leisten. Walter und ich können es nicht oft genug betonen. Vergleichen! Vergleichen! Vergleichen! Schau dir unsere micardo Suche an, denn wir haben Angebote von allen gängigen europäischen Autoportalen und zeigen diese gesammelt auf unserer Plattform an.

Die wichtigsten Punkte zusammengefasst

Ein kleiner Rückblick auf das Gelernte.

1) Ist Leasing das Richtige für mich?
Frage dich selbst, ob du die Investition tätigen willst und ob Leasing als Finanzierungsmodell für dich passt.

2) Vergleichen. Vergleichen. Vergleichen.
Wähle deine Wunschfahrzeuge aus und hole min. 3 Angebote ein und frage auch Freunde und Bekannte. Ziehe einen Experten wie micardo oder Walter von Checkleasing hinzu.

3) Nicht nur auf die Leasingrate schauen
Die Leasingrate ist im Grunde nur ein runter gebrochener Preis. Addiere alle Kosten und teile das Ergebnis durch die Vertragslaufzeit. So erhältst du eine Vorstellung davon, was dich das Fahrzeug tatsächlich kostet.

4) Steuervergünstigungen prüfen
Bespreche mit deinem Steuerberater ob und wie du die Leasingrate und alle Extrakosten absetzen kannst.

5) Vertrag genau anschauen
Eine professionelle Meinung ist immer gut. Walter von Checkleasing steht immer gern mit seinem Wissen zur Seite. Er erkennt sofort ein gutes Angebot und bring sehr viel Know-how in jedes Gespräch.
Hole dir auf jeden Fall Rat von jemandem der Ahnung hat und unterschreibe nichts, was du nicht verstehst.

6) Restwert-Check
Der geschätzte Restwert ist ein häufiger Streitpunkt. Vergleiche Preise für ähnliche Fahrzeuge und beobachte den Markt. Speziell bei Elektrofahrzeugen ist noch unklar, ob geschätzte Restwerte realistisch oder unerreichbar sind.

7) Laufleistung prüfen
Mache dir Gedanken darüber ob du das Auto nach der Laufzeit kaufen möchtest. Ansonsten kalkuliere deine jährliche Kilometerleistung. Mehrkilometer kosten extra, zu wenig gefahrene Kilometer werden nicht immer vergütet.

8) Versicherungsvergleich
Auch hier ist das erste Angebot nicht immer das beste. Vergleiche Angebot für eine Vollkaskoversicherung und bedenke die Versicherungsprämie in deiner Kalkulation.

9) Eine Nacht drüber schlafen
Bei großen Entscheidungen lohnt es sich, ein paar Stunden oder Tage Abstand zu nehmen. Beim Autohaus ist man beeindruckt vom Fahrzeug und kauft mit einer „will haben“ Einstellung. Finanzielle Entscheidungen trifft man besten unabhängig von Gefühlen.

10) micardo Vergleichsportal nutzen
Auf micardo.com hast du die Möglichkeit, alle gängigen Portale auf einmal zu durchsuchen. Unser Rundum-Sorglos-Paket bietet dir optimalen Service ohne versteckte Kosten. Wir beraten unabhängig und ehrlich. Schau mal rein, vielleicht findest du heute noch deinen Traumwagen!

– Jetzt Auto-Leasing-Angebote vergleichen –

Die 10 größten Fehler beim Auto Import

Die 10 größten Fehler beim Auto Import

Gebrauchte Fahrzeuge kaufen. Die wohl schwierigste Kaufentscheidung, die man fällen kann. Beim Privatkauf in Österreich kann schon so viel schiefgehen, wie sieht es dann erst beim Import aus dem Ausland aus?

Motor, Getriebe, Karosserie, Lack, Bremsen, Räder, Reifen, Innenausstattung, Türen, Elektrik und Leitungen gilt es zu überprüfen. Bestenfalls kennt man sich richtig aus und kann alle technischen Funktionen selbst prüfen, erkennt Mängel auf den ersten Blick und kann gut verhandeln. Doch in der Realität sieht das anders aus. Ein Auto kauft man nicht alle Tage, dementsprechend fehlt die Erfahrung.

Ein Auto in Österreich zu kaufen ist eine Sache. Doch wie sieht es aus, wenn der Traumwagen im Ausland steht und man dort sogar noch reichlich Geld sparen kann? EU macht es möglich. Dank einheitlicher Regeln und Gesetze bieten die meisten Fahrzeughersteller die exakt gleichen Modelle zu verschiedenen Preisen in verschiedenen Ländern an. Nichtmal das Handbuch ist anders, denn es wird ja gleich in Englisch, Deutsch, Französisch und Italienisch mitgeliefert.

Damit du beim Auto-Import nicht auf die miesen Tricks, Mogelpackungen und Falschaussagen hereinfällst, haben wir für dich die 10 größten Fehler beim Auto Import zusammengestellt. Falls du noch nicht unseren Artikel zum Thema Auto Import Österreich gelesen hast, solltest du das auch tun. Er liefert das Grundwissen für jeden Autokauf außerhalb von Österreich.

1. Fehler: Fahrzeug „blind“ kaufen

Das Schlimmste, was man machen kann, ist sich im Internet ein Fahrzeug auszusuchen und es direkt zu kaufen.

Gerade im Automarkt ist eine Menge Geld zu verdienen und daher sind Händler und Privatverkäufer immer öfter dazu geneigt Fahrzeuge im Internet besser zu präsentieren, als sie eigentlich sind.

Wir empfehlen das Fahrzeug unbedingt vor Ort anzuschauen oder es von einem Experten überprüfen zu lassen und auf die wichtigsten Mängel zu achten. Darunter zum Beispiel:

  • Beschädigungen im Lack
  • Beulen und Kratzer
  • Ölverlust
  • Feuchtigkeit
  • ungewohnte Geräuschentwicklung
  • Beschädigungen an Rädern und Reifen
  • Beschädigungen an Fenstern

Ein vorheriges Gutachten oder ein Freund vom Fach kann hier vor bösen Überraschungen schützen und die Geldbörse schonen.

Diese Roststelle unter der Tür hätte ich auf einem Foto im Internet nie gesehen.

Unschöner Kratzer. Dieser hat Potenzial zur Roststelle zu werden.

Ein Blick in den Motorraum darf nicht fehlen. Dieser hier sieht sehr gepflegt aus.

Diesen Steinschlag hab ich erst für eine tote Fliege gehalten.

2. Fehler: Preise nicht vergleichen

Der Preis eines Fahrzeugs setzt sich immer aus dem Kaufpreis, dem Zustand und dem aktuellen Angebot zusammen. Manche Fahrzeuge verlieren stark an Wert, andere, speziell rare Oldtimer, gewinnen an Wert.

Bevor man einen Preis einfach hinnimmt, sollte man im Internet nach anderen Angeboten Ausschau halten und die Preise vergleichen. Dabei muss man stehts den Zustand und die Sonderausstattungen im Blick haben. Auch die Motorisierung ist ein wesentlicher Faktor für die Preisbestimmung, denn Fahrzeughersteller bieten ein Fahrzeugmodell meist mit verschiedenen Motoren an und bieten dazu dann noch Sonderausstattungen, die für alle Motor-Varianten buchbar sind.

Wir posten immer mal wieder Top-Deals auf unserer Facebook Seite, die einen guten Maßstab für eigene Vergleiche bieten. Folge uns auf Facebook, um keinen Top-Deal zu verpassen!

3. Fehler: Papiere nicht überprüfen

Die Fahrzeugpapiere sind sehr wichtig und sollten vollständig sein. Fehlende oder falsche Papiere müssen neu ausgestellt werden und das kostet. Fahrzeugschein, Fahrzeugbrief, COC Papier, Kaufvertrag, saldierte Rechnung und ein technischer Untersuchungsbefund sind die Wichtigsten.

Doch Vorsicht bei Fahrzeugen aus dem Ausland. Hier sollte man auch die Sprache des Handbuchs prüfen. Viele Fahrzeughersteller liefern ein multilinguales Handbuch, aber keine Regel ohne Ausnahme. Dazu kommen die technischen Details wie z. B. der Bordcomputer. Lässt sich die Sprache hier leicht einstellen oder ist das Aufspielen einer neuen Software, noch schlimmer ein neuer Bordcomputer, fällig?

Weitere Fahrzeugpapiere, die möglicherweise mit dem Fahrzeug geliefert werden sollten:

  • Schlüssel und Schlüssel-Codekarten für das Fahrzeug
  • allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für Zubehör und Anbauteile
  • Verkaufsvollmacht, falls Verkäufer und Fahrzeughalter nicht identisch sind
  • Bilder und Gutachten bei Unfallschäden

Vorsicht auch bei Verkäufen „im Auftrag“. Hier verkauft ein Händler ein Fahrzeug im Auftrag eines Privatmannes. Im Prinzip wird das Fahrzeug als privat verkauft – und wenn nicht anders vereinbart hat man keine Gewährleistung.

4. Fehler: Keine Probefahrt machen

Hier ist ein guter Tipp: Bevor du dir ein Auto kaufst oder zur Besichtigung gehst, schau dir, falls möglich, das Fahrzeug als Neuwagen bei einem Autohaus vor Ort an. Vereinbare eine Probefahrt und lerne das Fahrzeug kennen. So bekommst du ein Gefühl für das Fahrzeug und kannst besser einschätzen, ob bei deinem Gebrauchtwagen möglicherweise Mängel vorhanden sind.

Das Neufahrzeug, das du beim Händler Probe fährst, weist höchstwahrscheinlich keine Mängel auf und ist daher ideal, um herauszufinden, ob du das Fahrzeug magst und wie es funktioniert.

Wenn du dann vor Ort dein Wunschfahrzeug anschaust, mach unbedingt eine Probefahrt, denn manche Mängel treten erst im warmen bzw. kalten Zustand oder während der Fahrt auf.

5. Fehler: Typische Schwächen des Fahrzeugs nicht kennen

Jedes Fahrzeug hat typische Fehler und Schwächen. Informiere dich vor dem Kauf im Internet darüber, was an deinem Wunschfahrzeug häufig kaputt geht oder womit andere Besitzer Probleme hatten. Jede Motorisierung hat andere Anbauteile und somit ihre eigenen Probleme!

Ein gutes Beispiel ist die Lackablösung der Ducato / Jumper / Boxer-Transporter von 2002. Alle Fahrzeuge werden im selben Werk in Italien hergestellt und dann unter verschiedenen Namen verkauft. Die Fahrzeuge sind also baugleich. Speziell bei blauer Lackierung blätterte der Lack nach ca. 4 Jahren ab. Ein finanzielles Loch, das man keinem Fahrzeugbesitzer wünscht.

Der „Bayrische Rundfunk“ hat darüber einen Beitrag gedreht:

Auf Facebook in speziellen Gruppen zum Fahrzeug oder in speziellen Internetforen gibt es genug Besitzer, die man fragen kann, bevor man einen Kaufvertrag unterschreibt.

6. Fehler: Serviceheft/Wartungen nicht überprüfen

Der Zustand eines Fahrzeugs wird stark durch die regelmäßige Wartung beeinflusst. Öl, Filter, Leitungen, Verschleißteile wie die Bremsbeläge, Bremsscheiben oder der Zahnriemen sollten regelmäßig überprüft und gewechselt werden.

Die durchgeführten Wartungen findet man üblicherweise im Serviceheft des Fahrzeugs. Eine Rechnung der Werkstatt, die die Arbeit durchgeführt hat, sollte als Nachweis dienen.

Worauf man besonders achten sollte:

Zahnriemen:
Viele Fahrzeuge nutzen anstatt einer wartungsfreien Steuerkette einen Zahnriemen der ca. alle 5 Jahre oder alle 100.000 km gewechselt werden muss. Wenn der Zahnriemen reißt, ist meist ein kapitaler Motorschaden die Folge.

Regelmäßiger Ölwechsel:
Ältere Fahrzeuge benötigen häufigere Ölwechsel als Neue. Den genauen Intervall sowie welche Art von Öl zu verwenden ist, legt der Hersteller fest. Je nach Modell ist also der Ölwechsel mind. 1x im Jahr oder alle 15.000 durchzuführen; bei Longlife alle 2 Jahre oder 30.000 km (was zuerst eintritt).

Filter:
Luftfilter, Kraftstofffilter und natürlich der Ölfilter sollten regelmäßig gewechselt werden. Auch hier legt der Hersteller das Intervall fest.

Vorbildlich: Der Verkäufer hatte hier den Servicebericht direkt zur Hand.

7. Fehler: Extras/Ausstattung nicht gesondert überprüfen

Die Sonderausstattungen und die Motorisierung sind das, was die verschiedenen Fahrzeuge einer Fahrzeugreihe besonders machen. Doch oft sind extra Ausstattungen im Kaufvertrag nicht aufgeführt bzw. werden online falsch deklariert.

Automarktplätze wie Mobile.de arbeiten teilweise mit automatisierten Einstellungsverfahren, die nicht immer korrekt sind. Hier im Bild wird ein Open Mokka mit Automatik-Getriebe angeboten. Wie auf dem Bild zu sehen ist, handelt es sich hier aber um einen Handschalter.

Man sollte immer die genaue Ausstattung des Fahrzeugs prüfen, bestenfalls noch telefonisch, bevor man einen Besichtigungstermin ausmacht.

Audi A3 – Sonderausstattung S-line

8. Fehler: Fahrzeuginhaber und Fahrgestellnummer nicht prüfen

Autodiebstahl ist ein großes Geschäft. Wenn ein Angebot zu gut aussieht, um wahr zu sein, dann ist es das meist auch. Man kann ganz leicht prüfen, ob das Fahrzeug gestohlen wurde, indem man bei der örtlichen Polizei die Fahrgestellnummer durchgibt. Die Beamten gleichen diese dann mit ihrer Datenbank ab und können so recht schnell via Telefon Auskunft geben.

Die Fahrgestellnummer besteht aus 17 Zeichen und endet immer mit 6 Zahlen. Man findet sie in den Fahrzeugpapieren sowie je nach Hersteller auf dem Armaturenbrett, im Motorraum, unter der Motorhaube oder im Türrahmen. Man sollte natürlich die Nummer auf den Papieren mit der Nummer am Fahrzeug selbst abgleichen.

Wer dazu noch einen Blick in die Fahrzeugpapiere wirft und sich die Identität des Verkäufer bestätigen lässt, ist auf der sicheren Seite.

9. Fehler: Sich auf die Aussagen des Verkäufers verlassen

Nur wer eine Information schwarz auf weiß und unterschrieben hat, der ist auf der sicheren Seite. Bei allen anderen Dingen muss man sich selbst überzeugen. Viele machen den Fehler und verlassen sich auf die Aussagen des Verkäufers. Egal ob privat oder gewerblich – gepfuscht wird überall.

Mit einem Lackprüfgerät (auf eBay für unter 100 € zu haben) kann selbst der Laie die Lackdichte überprüfen und eine Mogelpackung erkennen. Experten sagen, alles deutlich über 110-120 µm (Mikrometer) ist nachlackiert. In diesem Beispiel hat uns der Händler ein unfallfreies Fahrzeug zugesichert. Unsere Überprüfung zeigt eine Lackdichte von über 1 mm. Das ist natürlich absoluter Pfusch!

Hier wurde auf jeden Fall nachlackiert – wahrscheinlich wegen einem Unfall.

Ansonsten hilft hier nur Erfahrung. Am besten man geht mit einem KFZ-Profi zur Besichtigung und Probefahrt. Noch besser ist ein Gutachten einer KFZ-Prüfstelle.

10. Fehler: Zoll & Steuer vergessen

Beim Auto Import nach Österreich ist nicht nur der Fahrzeugpreis fällig. Bei der Einfuhr nach Österreich kann noch 10 % Zoll (bei Import aus Drittland), 20 % Einfuhrumsatzsteuer (bei Neuwagen) sowie die Normverbrauchsabgabe (NoVA) hinzu kommen.

Klassischer Fehler bei Neuwagen (also weniger als 6.000 km Laufleistung und jünger als 6 Monate): Der Käufer zahlt an den Händler die MwSt. und vergisst:

„Wenn man ein Neufahrzeug von einem EU-Händler kauft, dann fällt keine Mehrwertsteuer an. Stattdessen zahlt man in Österreich die Erwerbssteuer (20 %). Anders ist es bei Gebrauchtwagen, hier zahlt man die Mehrwertsteuer direkt an den ausländischen Händler.“ – NoVA, Steuer und Co. – So funktioniert der Auto Import nach Österreich

Die Folge ist, dass der Käufer dann in Österreich noch mal die MwSt. zahlen muss. Wenn es mit dem Händler da keine Regelung gibt, bleibt man selbst auf den Kosten sitzen und das ist natürlich sehr ärgerlich.

Das waren sie. Die in unseren Augen, 10 größten Fehler beim Auto-Import. Wenn du unsere Tipps beachtest und dazu noch den Grundlagenartikel „NoVA, Steuer und Co. – So funktioniert der Auto Import nach Österreich“ gelesen hast, dann bist du viel weiter als alle anderen.

Im Zweifel kann man natürlich gleich Micardo beauftragen und von unserem Rundum-Sorglos-Paket profitieren. Der Auto Import ist und bleibt ein Expertenthema, das man nicht unterschätzen sollte.

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Die 10 größten Fehler beim Old- und Youngtimer Kauf mit Ingo Riedel von Passioncar

Die 10 größten Fehler beim Old- und Youngtimer Kauf mit Ingo Riedel von Passioncar

Nicht nur Neuwagen sind für den Import interessant – auch Old- und Youngtimer sind beliebte Importware. Je älter ein Fahrzeug desto schwieriger ist die Beschaffung. Die richtigen Schätze sind meist irgendwo in Europa verstreut.

Doch bei älteren Fahrzeugen gibt es neben den Standardkriterien beim Fahrzeugkauf noch ein paar weitere Dinge zu beachten. Altersbedingt treten hier ganz neue Fehler und Probleme auf, die der zukünftige Fahrzeugbesitzer kennen sollte.

Wir haben dazu einen Experten hinzugezogen. Ingo Riedel von der Firma Passioncar in Norddeutschland ist seit über 20 Jahren Fahrzeughändler und kennt jeden Punkt, auf den man achten muss. Das Steckenpferd der Firma Passioncar sind Mercedes Old- und Youngtimer. Speziell die Fahrzeuge der R129- sowie R230-Reihe sind bei Ingo auf dem Hof oft zu sehen. Wir waren vor Ort und haben zusammen die 10 größten Fehler beim Kauf von Old- und Youngtimern herausgearbeitet.

Ingo Riedel, Passioncar

Fehler 1 – Die falsche Erwartungshaltung

„Die Kernfrage ist: Was will ich mit dem Auto?“ – Ingo Riedel, Passioncar

Der größte Fehler beim Kauf von Old- und Youngtimern ist die falsche Erwartungshaltung des Käufers. Kaufe ich mir ein Fahrzeug für den Alltag oder ein Fahrzeug, das nur bei Schönwetter gefahren wird? Ersteres braucht natürlich viel mehr Aufmerksamkeit und Pflege.

Selbst wenn ein Fahrzeug bei Übergabe optisch und technisch in Ordnung ist, kauft man ein altes Auto. Old- und Youngtimer sind keine Neuwagen und es geht schon mal was kaputt. Die Idee, die viele Käufer haben, dass man mit einem älteren Fahrzeug „billig“ Auto fahren kann, ist nicht richtig. In erster Linie sind Young- und Oldtimerfahrer Autoliebhaber und Sammler.

Fehler 2 – Exoten kaufen

Die Fahrzeugauswahl spielt beim Kauf von älteren Fahrzeugen eine sehr wichtige Rolle. Riedel empfiehlt, sich ein Fahrzeug mit Großserientechnik zu kaufen. Also altbewährte Technik, die leicht zu reparieren ist und bei der die Ersatzteilversorgung entsprechend durch ehemals große Verkaufszahlen (Schrott) oder vom Händler (Neuteile) gedeckt ist.

„Wir handeln überwiegend mit Fahrzeugen von Mercedes, denn dort ist die Ersatzteilbeschaffung einfach.“ – Ingo Riedel, Passioncar

Bestenfalls ist das Fahrzeug in großer Stückzahl gebaut worden oder wird noch gebaut. Das gewährleistet eine gute Ersatzteilversorgung auch noch in den nächsten Jahren.

Laut Riedel sind Fahrzeuge folgender Hersteller zu empfehlen:

  • Mercedes (beste Ersatzteilversorgung)
  • Volkswagen
  • Opel
  • BMW

In Italien wiederum sind Fiat oder Lancia zu empfehlen.

Der Preis für dieses Ersatzteil wurde deutlich erhöht.

Die Ersatzteilbeschaffung ist ein wichtiger Punkt beim Kauf eines Oldtimers, die man vorab prüfen sollte.

Fehler 3 – Unterhaltskosten unterschätzen

Ein Auto kostet nicht nur einmal oder zweimal, sondern immer wieder. Monat für Monat flattern die Rechnungen ins Haus und genauso ist das bei Old- und Youngtimern auch.

Damit man mit seinem Fahrzeug auch noch lange Spaß hat, muss man darauf achten, dass die Unterhaltskosten möglichst gering gehalten werden. Dazu gehört zum einen eine gute (und idealerweise günstige!) Ersatzteilversorgung wie in Fehler 2 schon beschrieben, die Kosten für KFZ-Steuer und Versicherung, aber auch die Zukunftsfähigkeit des Fahrzeugs.

Vor dem Kauf sollte man sich über eine entsprechende Old- oder Youngtimer-Versicherung informieren und die Kosten genau planen.

In Österreich sind bereits 2012 diverse Fahrverbote und Einschränkungen eingeführt worden, die dann seit dem 01.01.2015 zusätzlich auch noch mit einer Plakettenpflicht belegt worden sind.

Die meisten Umweltzonen erreicht man in Österreich nur mit der Euro Klasse 2. Viele Benziner-Youngtimer sind auf Euro 2 umrüstbar. Es gilt also, sich vorab zu informieren und möglichst genau zu wissen, welches Modell man haben möchte. Ein alter Diesel wird wahrscheinlich nicht das beste Alltagsauto abgeben.

Fehler 4 – Von Privat kaufen

Vom Kauf mit Handschlag ist abzuraten. Ein altes Fahrzeug bringt eine lange Geschichte mit sich, und in großen Zeiträumen kann viel passieren. Beim Privatkauf ist der Verkäufer mit Unterschrift des Vertrags fein raus. Eine Haftung wird nicht übernommen.

Das Wichtigste beim Kauf, egal ob vom Händler oder privat, ist Vertrauen. Autokauf ist Vertrauenssache, und da sollte man wirklich auf sein Bauchgefühl hören.

„Vom Privatkauf ist abzuraten. Wer dennoch zuschlägt, sollte darauf achten, dass der Verkäufer das Fahrzeug seit min. 5 Jahren besitzt und alle Wartungsbelege vorhanden sind. Interessant ist auch eine Erklärung, warum das Fahrzeug verkauft wird.“ – Ingo Riedel, Passioncar

Nicht vergessen: Garantie und Gewährleistung sind zwei Paar Schuhe. Aus der Sicht eines Juristen definiert eine Garantie die freiwillig vereinbarte Verpflichtung eines Garanten (des Versicherers), während die Gewährleistung direkt aus dem Gesetz abzuleiten ist. Grundsätzlich ist zu empfehlen, dass man bei einem Händler kauft, der z.B. im Bundesverband freier KFZ-Händler (BVfK e.V.) oder einem anderen Verbund Mitglied ist. Beim Privatkauf hat man natürlich keine Garantie, jedoch aber eine Gewährleistung. Die Gewährleistung, die man beim Händler bekommt, würde Mängel abdecken, die zum Zeitpunkt des Kaufs bereits vorhanden waren. Inwiefern man das durchsetzen kann, ist eine andere Geschichte.

Fehler 5 – Verkäufer falsch einschätzen

Wenn man mehrere Tausend Euro für ein Fahrzeug ausgibt, dann sollte dies nicht das erste Fahrzeug sein, das man kauft. Falls man sich nicht so gut auskennt, sollte man sich auf jeden Fall einen Bekannten, der sich auskennt, dazu holen. Viele Käufer schätzen den Verkäufer falsch ein oder vertrauen blind. Es ist unglaublich wichtig, dass man trotz charismatischem Auftreten die Aussagen des Verkäufers prüft und bei Abschluss des Kaufs auch alle wichtigen Unterlagen erhält.

Dazu gehört:

  • beglaubigter Kaufvertrag (mit saldierter Rechnung)
  • Verkaufs-Vollmacht, falls Verkäufer und Fahrzeughalter nicht identisch sind
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein), ggf. Fahrzeugscheine der Vorbesitzer
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Bescheinigung der letzten Hauptuntersuchung (HU)
  • Bescheinigung der letzten Abgasuntersuchung (AU)
  • Serviceheft (falls vorhanden)
  • Werkstattrechnungen (falls vorhanden)
  • Bilder und Gutachten bei Unfallschäden (falls vorhanden)
  • Schlüssel und Schlüssel-Codekarten (falls vorhanden) für das Fahrzeug
  • Bedienungsanleitung / Handbuch des Fahrzeugs
  • allgemeine Betriebserlaubnis (ABE) für Zubehör und Anbauteile (falls vorhanden)

Speziell für den Import sind diese Papiere wichtig:

  • ausländischer Typenschein
  • EWG-Übereinstimmungsbescheinigung (COC-Papier)

Fehler 6 – Bekannte Fahrzeugmängel nicht kennen

Jedes Fahrzeug hat alters- und bauartbedingte Mängel, die man vor Besichtigung des Fahrzeugs recherchieren und überprüfen kann.

Rost ist ein ganz großer Punkt auf der Mängelliste, und jedes Fahrzeug hat dafür so seine typischen Stellen. Auch versteckte Stellen sind wichtig. In der Vergangenheit durchgeführte Services wie eine Hohlraumversiegelung oder ein Unterbodenschutz wirken der Rostentwicklung entgegen. Wer in Sachen Rost, Karosserie und Lack auf Nummer sicher gehen will, kann ganz einfach mit einem Magnet nach kaschierten Stellen suchen oder sich ein Lackdichte-Prüfgerät besorgen. Diese sind bei Amazon schon für geringes Geld zu bekommen (Schichtdickenmessgerät, Magnetkarte).

Diese kleine Stelle wird sich bei Nichtbeachtung in den nächsten Jahren als Problem erweisen.

Neben dem Rost kommen Wartungsarbeiten an Motor, Getriebe und Bremsanlage auf einen zu, die nach bestimmter Kilometerleistung erledigt werden müssen. Auch hier sollte man prüfen, ob diese Wartungsarbeiten eingehalten und durchgeführt worden sind.

Reparaturen von alten Dichtungen (z.B. Kork) zwischen Motor und Getriebe können sehr teuer werden. Simmering, Ventildeckeldichtung, das Kraftstoff-Fördersystem und andere Bauteile, die mit Flüssigkeiten in Berührung kommen, sind kritisch zu betrachten. Insbesondere bei alten Autos löst sich die Ummantelung der Kabelleitungen gerne – und das kann in Zukunft möglicherweise zu einem Defekt führen. Die Auswahl eines Fahrzeugs mit Großserientechnik bietet daher einen guten Kompromiss zwischen bewährter Technik, Ersatzteilversorgung und Fahrspaß.

Reifen und Felgen sollten in Ordnung sein.

 

Dichtungen und Schläuche sind häufige Problem-Macher.

 

Die Falzstellen sind anfällig für Rost.

 

Hochwertige Innenaustattung. Besonders die Holzarmaturen sind schwer zu ersetzen.

 

Hier ist ein Abstand (erhöhtes Spaltmaß) zwischen Motorhaube und Karosserie zu sehen. Das ist nicht in Ordnung.

 

Solche Kunststoffbauteile sind teuer. Man sollte auf Risse und Steinschläge achten.

Fehler 7 – Gutachten vergessen

Riedel empfiehlt, sich immer ein Gutachten einzuholen. Bestenfalls von einer selbst ausgesuchten Prüfstelle. Eine Überprüfung durch einen unabhängigen Prüfer bzw. Sachverständigen ist Gold wert.

„Selbst eine aktuelle TÜV-Abnahme schützt nicht vor Rostschäden und anderen Mängeln. Der TÜV prüft nur die sicherheitsrelevanten Punkte. Ein Gutachten ist unbedingt empfehlenswert. Ein Classic Data Gutachten ist nicht ausreichend. Im besten Fall holt man sich ein Gutachten von einem Sachverständigen oder eines von einem Old- bzw. Youngtimer-Spezialisten.“ – Ingo Riedel, Passioncar

Ein Gutachten kostet zwischen 159 und 500 € und ist daher gut angelegtes Geld, wenn man sich eine Reise ins Ausland, um ein möglicherweise defektes Fahrzeug anzuschauen, sparen möchte.

Fehler 8 – Probefahrt versäumen

Auch eine Probefahrt gehört zum Pflichtprogramm. Im besten Fall kennt man das Fahrverhalten des Fahrzeugs bereits. Vielleicht haben Freunde und Bekannte ein ähnliches oder das gleiche Modell, oder man kann bei einem Händler in der Nähe schon mal eine Probefahrt vereinbaren. Damit lernt man das Fahrzeug im funktionierenden Zustand kennen, und kann so das Fahrverhalten des Fahrzeugs vor Ort viel besser beurteilen.

Man sollte auf jeden Fall auf eine Probefahrt bestehen, diese selbst durchführen oder einen Fachmann damit beauftragen.

Fehler 9 – Reparaturen bei Vertragswerkstatt durchführen lassen

Die Automobiltechnik hat sich in den letzten Jahren stark verändert und viele junge KFZ-Werkstätten kennen sich gar nicht mehr mit alter Technik aus. Eine Reparatur bei der entsprechenden Vertragswerkstatt des Herstellers ist daher nicht immer zu empfehlen. Die meisten Werkstätten reparieren in den meisten Fällen nur aktuelle Fahrzeuge, und sind daher auch nur dementsprechend ausgestattet.

Old- und Youngtimer benötigen spezielles Werkzeug und spezielle Kenntnis. Idealerweise findet man eine Werkstatt, die sich auf eine bestimmte Fahrzeuggruppe oder einen Fahrzeugtyp spezialisiert hat, und lässt sein Fahrzeug dort warten und reparieren. Diese Modell-Profis kennen die typischen Fehlerquellen, wissen genau, welche Betriebsmittel das Fahrzeug benötigt, und wie man es richtig pflegt.

Fehler 10 – Import-Kosten nicht berechnen

Der Import von Fahrzeugen aus dem Ausland ist natürlich eine ganze andere Prozedur als der normale Gebrauchtwagenkauf aus dem Inland. Man sollte darauf achten, dass die eigene Kosteneinschätzung möglichst akkurat ist.

Grundsätzlich muss man folgende Positionen in seiner Kosten-Rechnung beachten:

  • Fahrzeugpreis
  • Kosten für Gutachten
  • Mehrwertsteuer
  • NoVA
  • Einfuhrumsatzsteuer
  • Zoll
  • Kosten für Überstellungskennzeichen
  • Eintragung in die Genehmigungsdatenbank
  • §57a-Gutachten (bzw. Einzelgenehmigung)

Tipp: In Österreich fällt für Oldtimer, die vor 1992 zugelassen wurden, keine Normverbrauchsabgabe (NoVa) an, und man kann Fahrzeuge „einzelgenehmigen“ oder sie als historisches Kraftfahrzeug zulassen.

Wie der Import im Detail funktioniert haben wir bereits im letzten Artikel „NoVA, Steuer und Co. – So funktioniert der Auto Import nach Österreich“ erklärt. Der Artikel beschreibt den Prozess ausführlich und bietet selbst für Käufer, die beim Import-Händler kaufen eine gute Wissensgrundlage. Damit ist es viel einfacher zu verstehen, wie die Prozedur abläuft und wofür man eigentlich zahlt.

Letztendlich bleibt zu sagen, dass der Kauf eines Old- oder Youngtimers wie jeder Autokauf wohlüberlegt sein sollte. Grundsätzlich ist die Prozedur nicht sehr viel anders als beim normalen Neu- oder Gebrauchtwagenkauf – man sollte allerdings wissen, welche Schwachstellen das Wunschfahrzeug hat und ein gutes Fingerspitzengefühl mitbringen, damit man vom neuen (alten) Fahrzeug auch wirklich lange was hat.

Es lohnt sich, die Aufgaben an einen Import-Händler wie micardo abzugeben. Wir von micardo haben ein großes Netzwerk an Oldtimer-Sachverständigen, welche überwiegend in Deutschland, Italien, Niederlande oder Belgien ansässig sind. Je nach Fahrzeugtyp beauftragen wir unterschiedliche Gutachter, die sich speziell mit dem Fahrzeugtyp auskennen und entsprechend einen normalen Zustandsbericht oder ein komplettes Wertgutachten erstellen.

Die Zusammenarbeit bringt nicht nur in Sachen Hilfestellung Vorteile. Unser Netzwerk ist groß und wir finden auch Fahrzeuge, die nicht online gelistet sind.

Wir haben speziell für Old- und Youngtimerkäufer eine PDF-Checkliste als Download vorbereitet. Hier sind die wichtigsten Punkte nochmal in Kurzform zusammengefasst.

 

Wir bedanken uns für das interessante Interview mit Ingo Riedel von Passioncar. Wer Interesse an einem klassischem Benz hat, der sollte mal auf seiner Website vorbeischauen.

Grüße nach Deutschland!